WITTELSHOFEN (wo) – Zu Beginn der Sitzung gab Bürgermeister Werner Leibrich bekannt, dass der Auftrag für die digitalen Zeichnungen der Baupläne für Schule und Turnhalle zum Preis von 6710 Euro an eine Firma in Feuchtwangen vergeben wurde. Zum Antrag zur Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung eines Bebauungsplans „Solarpark Gemarkung Illenschwang“ referierte ein Vertreter des Investors. Die Planungen sehen vor, etwa 500 m südöstlich des Ortsteils Illenschwang auf einer Fläche von 11,8 Hektar einen Solarpark mit einer geschätzten Jahresenergieleistung von 14,5 Millionen Kilowattstunden zu errichten. Der Firmenvertreter betonte auch die Profitabilität für die Kommune. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer und der Vergütung für die eingespeiste Leistung würden derzeit auf zusammen rund 54000 Euro veranschlagt. Fragwürdig wurde die Wirtschaftlichkeit der Anlage bewertet, da der Einspeiseweg von zehn bis 15 Kilometer überaus lang sei. Ein möglicher Netzausbau während der Planungsphase könne aber eine Netzanbindung verkürzen. In der Aussprache bezog sich das Ratsgremium auf den beschlossenen Kriterienkatalog, in dem die Größe eines Solarparks mit vier Hektar festgesetzt wurde und somit sei eine Genehmigung des Antrags ausgeschlossen. Eine Herabsetzung des Planungsvorhabens auf vier Hektar sei aus wirtschaftlichen Gründen nicht darstellbar. Der beiderseitige Kontakt soll aber beibehalten werden, so der Tenor zu dieser Angelegenheit. Die Hebesätze für gemeindliche Steuern und Gebühren werden im kommenden Haushaltsjahr 2022 nicht erhöht, lautete der einstimmige Beschluss des Ratsgremium.  Die Hebesätze für die Grundsteuern A und B betragen weiterhin 400 %, die Gewerbesteuer wird mit 380 5 eingehoben und die Hundesteuer beträgt 35,00 Euro für den ersten Hund und für jeden weiteren Hund sind 60 Euro zu entrichten. Für den Kubikmeter Grüngut beziehungsweise Bauschutt oder Schreddergut sind acht und zwölf Euro zu entrichten. Der Stundensatz für Aushilfskräfte beträgt 13,00 Euro pro Stunde. Keine Erhöhung erfuhren auch sämtliche Friedhofsgebühren. Zustimmung erhielt der vorliegende Bauantrag zum Umbau einer Scheune zur Wohnung im Ortsteil Illenschwang. Die Erschließung sei gesichert und die Nachbarunterschriften sind vorhanden. Der Gemeinderat sah dieses Vorhaben positiv, da ein leerstehendes Gebäude einer sinnvollen Nutzung zugeführt wird und dem Flächenverbrauch entgegenwirkt. Der Winterdienst 2021/2022 wurde an zwei heimische Unternehmen vergeben. Es wird eine Bereitstellungspauschale für die Monate November 2021 bis März 2022 von jeweils 110 Euro bezahlt. Der Stundensatz beträgt 80 Euro und für Streusalz werden mit 0,15 Euro pro Kilo vergütet. Keine Einwände ergaben sich zum Antrag zum Anschluss zweier Grundstücke an die Wasserversorgung und die Entwässerungseinrichtungen des Ortsteiles Illenschwang. Berücksichtigt werden muss in diesem Zusammenhang, dass ein Trennsystem für die Einleitung von Schmutz- und Oberflächenwasser erforderlich sei. Entstehende Kosten sind vom Antragsteller zu übernehmen. Gemeinderat Armin Hartmann berichtete über das zusammen mit der Nachbargemeinde Gerolfingen durchgeführte Ferienprogramm.  Insgesamt wurden 174 Ferienpässe an Kinder von sechs bis 14 Jahren ausgegeben. Im Angebot waren insgesamt 19 bunt und abwechslungsreiche Programmpunkte. Dank gelte primär allen Unterstützern vom Bauhofpersonal über Privatpersonen bis hin zu Vereinen die das Programm zum Erfolg werden ließen.

Sport und Spiel

Einblick in einen Bauernhof