WITTELSHOFEN (wo) – Die Beschlussfassung zu einem Zuschussantrag des Sportclubs Aufkirchen erörterte das Gemeinderatsgremium zu Beginn der jüngsten Sitzung. Bürgermeister Werner Leibrich konnte hierzu die beiden Vereinsvertreter Markus Schallenmüller und Heinrich Kunder begrüßten. Die beiden Funktionäre stellten zunächst die Struktur des Sportclubs vor. Demnach gehören dieser Gruppierung rund 400 Mitglieder an. Rund ein Drittel kommen aus dem Gemeindebereich Wittelshofen. Das sportliche Angebot umfasst acht Junioren- und drei Herrenfußballmannschaft. Überdies gebe es noch die Abteilungen Damengymnastik und Kinderturnen. Dieses umfassende Tätigkeitsfeld mache den Neubau eines Lageraumes für Sportgeräte sowie eines Gymnastikraumes notwendig. Leider habe sich die Planung und der Baufortschritt durch die Corona-Pandemie und Veränderungen in der Vorstandschaft verzögert. Die Gesamtkosten belaufen sich dem Kostenvoranschlag auf 157000 Euro und würden mit Zuschüssen des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV), des Landkreises Ansbach und der Gemeinde Gerolfingen sowie durch Eigenleistungen finanziert. Nach Abwägung der Redebeiträge beschloss die Ratsrunde, diese in die Zukunft weisende Investition mit 15700 Euro zu unterstützen. Der Festplatz im Ortsteil Untermichelbach erhält einen getrennten Strom- und Wasseranschlusskasten einschließlich der notwendigen Anschlussmöglichkeiten. Die Kosten belaufen sich auf rund 3000 Euro, wobei die Installation beider Einrichtungen in Eigenregie ausgeführt wird. Der von Mitgliedern der Jagdgenossenschaft Untermichelbach angeregte Kauf einer Drohne zur Aufspürung von Rehkitzen und Wildschweinen stieß beim Ratsgremium auf Skepsis. Nach Austausch unterschiedlicher Meinung hinsichtlich rechtlicher Grundlagen, zu den Besitzverhältnissen nach dem Erwerb des Geräts und zur Finanzierung wurde festgehalten, dass für eine Anschaffung kein Handlungsbedarf seitens der Gemeinde bestehe. Im weiteren Verlauf der Sitzung griff der Rathauschef den Raumbedarf hinsichtlich des Kindergartens auf. Für zwei Jahren sei die Unterbringung einer Notgruppe in den leeren und noch vor Beginn des Kindergartenjahres umgestalteten Räumen der Schule von der Aufsichtsbehörde genehmigt worden. Für die in den kommenden Jahren notwendige Lösung des Raumproblems sei es unabdingbar, entsprechende Fördermöglichkeiten hinsichtlich Höhe, Zeitrahmen und prognostizierter Kinderzahlen zu erschließen, wurde als Quintessenz der Debatte festgehalten. Über die Erstellung eines Gewässerentwicklungskonzeptes soll erst nach Einholung weiterer Informationen entschieden werden. Einen diesbezüglichen Auftrag erhielt der Rathauschef. Die angeregte Versetzung der Trafostation im Kirchweg wird nicht weiterverfolgt. Es bleibt somit, nach Zustimmung der angrenzenden Grundeigner, beim beschlossenen Standort.

Den Neubau des Gymnastik- und Lagerraums unterstützt die Gemeinde Wittelshofen mit 15700 Euro