WITTELSHOFEN (wo) – Zu Beginn der Gemeinderatssitzung stellte sich der Leiter des Forstreviers Johannes Wüst dem Ratsgremium vor. In seinem Statement ging er auf seit seinem Dienstantritt durchgeführten Aktivitäten im Gemeindewald und Rechtlerwald Grüb ein. IM Fokus standen dabei die Bekämpfung des Borkenkäfers in den verschieden Waldabteilen und die anschließende Wiederaufforstung, bei den Spitz- undFeldahorn sowie Hainbuche und Elsbeere gepflanzt wurden. Auf der Agenda standen beziehungsweise stehen Durchforstungsmaßnahmen sowie die Jungbestandpflege in den aufgeforsteten Arealen sowie die Kontrolle dieser Pflanzflächen. In diesem Zusammenhang bedankte sich de Forstmann für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Kommune und dem Wittelhofener Bauhof. Eine zweite personenbezogene Angelegenheit war die Bestellung eines Notkommandanten für die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Wittelshofen. Da wegen der Corona-Pandemie keine Mitgliederversammlung und Neuwahlen durchgeführt wurden, bestellte der Gemeinderat den amtierenden ersten Kommandanten Michael Kristen zum Notkommandanten. Bürgermeister Werner Leibrich verweis in diesem Zusammenhang auf die Bestimmungen des bayerischen Feuerwehrgesetzes. Dem vorliegenden Bauantrag zum Neubau eines Wohnhauses mit Doppelgarage im Ortsteil Obermichelbach wurde, da das Gesuch dem geltenden Bebauungsplan entsprach, einstimmig zugestimmt. Einem weiteren vorliegenden Gesuch zur Errichtung eines Wohnhauses mit Doppelgarage, im gleichen Ortsteil wurde die Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans erteilt. Zustimmung erhielt auch die Eingabe zum Abbruch von drei Nebengebäuden und der anschließend geplante Garagenneubau in Wittelshofen. Der Kauf eines Fahrzeugs für den gemeindlichen Bauhof müsse zeitnah erfolgen, teilte der Rathauschef mit. Das zurzeit genutzte Fahrzeug weise erhebliche Mängel auf und eine Reparatur sei unrentabel. Die Ratsrunde beauftragte den Bürgermeister, Angebote für ein neues beziehungsweise gebrauchtes Fahrzeuges einzuholen, das den Bedürfnissen der Bauhofmitarbeiter entspricht.

 

WITTELSHOFEN (wo) – Der Kostenvereinbarung zwischen der Teilnehmergemeinschaft (TG) und dem Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) stimmte die Ratsrunde einstimmig zu. Dabei handelte es sich um den im Rahmen des Dorferneuungsverfahren geplanten Straßenbaus im Ortsteil Illenschwang bezüglich der Leistungsphasen Grundlagenermittlung, Vor- und Entwurfsplanung mit einem Kostenvolumen von 52000 Euro. Das Vorhaben wird mit 60 Prozent bezuschusst. Das gleiche Votum erhielt die abzuschließende Kostenbeteiligung der Gemeinde mit dem ALE für die Umsetzung der Straßenbaumaßnahme „Südliche Ortsstraßen“ in Wittelshofen.  Im Rahmen der im Hauptort laufenden Dorferneuerung sollen die Wörnitzstraße und der Kirchweg umfassend saniert werden. Neben der Verbesserung des Straßenraumes sollen auch die Wasser- und Abwasserleitung teilweise instandgesetzt und Leerrohre für die Breitbandversorgung verlegt werden. Die voraussichtlichen Kosten ohne Nebenkosten belaufen sich auf 1,3452 Millionen Euro. Nach Abzug des Zuschusses entfallen auf die Kommune 403560 Euro. Ausgiebig behandelte das Ratsgremium den Antrag der „Nahwärme Illenschwang e. G.“  zur Glasfaser- und Nahwärmeerschließung für das neue Baugebiet in Illenschwang.  Bei den anstehenden Erschließungarbeiten zum neuen Baugebiet Illenschwang werden die einzelnen Bauparzellen jeweils bis zur Grundstücksgrenze an die Nahwärmeleitung angeschlossen und es werden Leerrohre für den Glasfaseranschluss verlegt. Da sich beide Einrichtungen im Besitz der Genossenschaft befinden sollen der Leitungsbau je nach Aufwand ermittelt und von der Gemeinde bezahlt werden. Die der Gemeinde entstehenden Kosten sollen auf die Baugrundstücke umgelegt werden. Mit dem Erwerb eines Bauplatzes wird dem Käufer die Möglichkeit eingeräumt, der Genossenschaft beizutreten. Im Weiteren wird im Antrag ausgeführt, dass bei der aufgezeigten Handlungsweise der Gemeinde keine eigenen Aufwendungen entstehen, da die Kosten für den Leitungsbau über die Erschließungskosten abgewickelt werden. In der anschließenden Debatte führte Bürgermeister Werner Leibrich aus, dass wegen des Glasfaseranschlusses noch Klärungsbedarf bestehe. In weiteren Redebeiträgen wurde die Entwicklung des Grundstückpreises und die Unterhaltspflicht für die Leitungen hinterfragt. Auch bedürfe es Vereinbarungen mit den jeweiligen neuen  Grundstückseignern in denen die entsprechenden Rechtsgrundlagen festgehalten werden. Schließlich einigte man sich, das Baugebiet an das Nahwärmenetz anzuschließen. Der Landkreis Ansbach beteiligt sich mit rund 3000 Euro an den Kosten für die, im Rahmen der Dorferneuerung durchgeführten vorgenommenen Verbesserungen beziehungsweise neu eingerichteten Entwässerungseinrichtungen im innerörtlichen Verlauf der Kreisstraße AN 41.

Umfangreiche Bauarbeiten stehen in der Wörnitzstraße und im Kirchweg (links) an.