WITTELSHOFEN (wo) – Zu Beginn der Gemeinderatssitzung berichtete Bürgermeister Werner Leibrich über die Fertigstellung und die technische Abnahme des Buswartehauses, das im Rahmen der Dorferneuerung Wittelshofen zur Ausstattung des entstehenden Festplatzes an der Sulzach zählt. In diesem Gebäude sind neben den herkömmlichen Damen- und Herrentoiletten auch ein Behinderten-WC und ein Technikraum mit Anschlussmöglichkeiten für die Strom- und Wasserversorgung untergebracht. Die gesamten Investitionen für den Festplatz mit Feuerstelle, Wasserspielplatz und Sitzgelegenheiten werden rund 270000 Euro b etragen. Anschließend beschloss der Gemeinderat die Kostenvereinbarung mit dem Amt für ländliche Entwicklung (ALE) zu Abmarkungs- und Vermessungsobliegenheiten im Rahmen der Flurneuordnung und Dorferneuerung für den Ortsteil Illenschwang. Der zu tragende Kostenanteil für die Gemeinde beträgt 2300 Euro. Vergeben wurde der Auftrag zur Kamerabefahrung des Abwasserkanals in Wittelshofen in Höhe von rund 12000 Euro. Den Zuschlag erhielt der günstigste Anbieter. Ein positives Votum erhielt der Bauantrag zum Neubau eines Stahlbeton-Fertigteil-Behälters in der Gemarkung Wittelshofen. Zum Vorbescheid des Gesuchs zur Errichtung eines Einfamilienhauses im Ortsteil Illenschwang wurde auf den Status „Außenbereich“ und die noch ungeklärte Erschließung mit Zuwegung, Abwasserentsorgung und Wasserversorgung hingewiesen. Eventuell können diese Angelegenheiten im Zuge der Dorferneuerung einvernehmlich gelöst werden, hieß dazu ergänzend. Die Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans hinsichtlich Dachgestaltung und eingeschossiger Bauweise wurde einem Ansuchen zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Stellplätzen erteilt. Das Bauvorhaben liegt in Wittelshofen.

Das Buswartehaus ist fertiggestellt. Das Gerüst muss noch abgebaut werden. Sobald die Witterung es zulässt ist die Pflasterung des Vorplatzes angesagt.

WITTELSHOFEN (wo) – Nach Übermittlung der prognostizierten Kinderzahlen durch die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Hesselberg sind die bestehenden Betreuungsplätze in der örtlichen Kindertagesstätte „Storchennest“ mit Beginn des neuen Kindergartenjahres nicht mehr ausreichend. Benötigt werde ein zusätzlicher Gruppenraum, da in einem überschaubaren Zeitfenster die Nachfrage nach Betreuungsplätzen steigen werden. Diese Information von Bürgermeister Werner Leibrich ergab eine ausgiebige Beratung während der letzten Gemeinderatssitzung. Der Rathauschef stellte eine Containerlösung, einen Anbau an das bisherige Kindergartengebäude als auch eine Unterbringung in einem nicht genutzten Raum in der Grundschule als Möglichkeiten der Erweiterung vor. Hinterfragt wurden in der ausgiebigen Aussprache die Dauer des angekündigten Bedarfs und wie schnell sich die für eine Erweiterung vorzunehmenden Bauarbeiten umsetzen ließen. Da ein Anbau bis zum Herbst kaum zu realisieren sei, standen die Containerlösung und die Unterbringung im Schulgebäude im Vordergrund der Redebeiträge. Aufgeworfen wurden in erster Linie die Anschaffungskosten für einen Container und die zu erwartenden Umbau- und Ertüchtigungskosten bezüglich des Brandschutzes bei der vorgeschlagenen Unterbringung im Schulgebäude. Zur Sprache kamen aber auch die künftig zu erbringenden finanziellen Leistungen unter dem Aspekt vermehrter Energie- und Personalkosten und die Regelung der Mittagsbetreuung. Bürgermeister Leibrich wurde beauftragt weitere Informationen unter Bezugnahme zu den Inhalten der Aussprache einzuholen. Rathauschef Leibrich informierte über eine Mitteilung des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) Mittelfranken. Demnach soll der im Rahmen der Dorferneuerung entstehende „Dorfplatz“, im Rahmen des 40-jährigen Bestehens der Übernahme des Projekts „Dorferneuerung“ durch die ALE, nach Fertigstellung in Zusammenarbeit mit Gemeinde, Teilnehmergemeinschaft und ALE entsprechend gewürdigt werden.

Der erst vor sechs Jahren komplett sanierte und um einen Inklusionsraum zur Intensivbetreuung erweiterte Kindergarten ist ab Herbst 2021 zu klein. Die Betreuungseinrichtung befindet sich in der Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde.