WITTELSHOFEN (wo) – Über die in der Gesamtgemeinde durchgeführten Ortseinsichten des Bauausschuss berichtete Bürgermeister Werner Leibrich im Rahmen der Gemeinderatssitzung. Die in einer „Offenen-Punkte-Liste“ zusammengefasste Bilanz abzustellenden Mängel beziehungsweise aus der Bevölkerung gekommenen Anregungen sollen vom örtlichen Bauhof oder im Rahmen der Dorferneuerungen umgesetzt werden. Für die weitere Nutzung einer gemeindeeigenen Immobilie in der Wörnitzstraße sollen die Planungen im Dorferneuerungsverfahren abgewartet werden. Der gleiche Sachverhalt bestehe bei den Sanierungen des Gehwegs und der Einfriedungsmauer im alten Friedhof. Zur Installierung einer weiteren Straßenleuchte im Ortsteil Illenschwang bestehe noch Klärungsbedarf innerhalb des Gemeinderats. Nach Abschluss der Erschließungsmaßnahmen im neuen Baugebiet „Obermichelbach“ erscheint die Verlängerung und Pflasterung des Gehwegs und das Ansäen der freien Flächen als notwendig. Die vorhandene Panoramabank wird an einem Aussichtspunkt des Hesselbergradwegs aufgestellt. Das Abstellen von LKWs auf dem Parkplatz am Friedhof bedarf der Abstellung. Ebenso unterbunden wird die Nutzung des Bolzplatzes als Zufahrt zu Grundstücken in der Siedlung Wittelshofen. Im Pfarrgarten gelte es Pflegemaßnahmen durchzuführen. In allen Ortsteilen sind Reparatur-, Ergänzungsarbeiten und Heckenrückschnitte an Wegen, Straßen, Gehsteigen und Grünflächen umzusetzen. Nach der sicherheitstechnischen Prüfung und Begutachtung der Schulturnhalle müssen verschiedene nicht mehr den Sicherheitsvorschriften entsprechende Sportgeräte ersetzt. Dabei handelt es sich um Seile für Schaukelringe, Basketballkörbe und andere Turngeräte. Außerdem müssen die drei Aus- beziehungsweise Zugangstore zur Turnhalle oder Nebenräumen erneuert werden. Dem vorliegenden Angebot zur Beschaffung der Geräte und Erneuerung in Höhe von rund 40000 Euro wurde zugestimmt. Geklärt werden soll in Rücksprache mit der Schulleitung die Anzahl der zu beschaffenden Turngeräte. Eingeholt wird noch eine fachliche Beratung zur Anbringung eines Prallschutzes an Toren und Türen. Die Befüllung von privaten Swimmingpools mit Entnahme der Wassermenge aus Hydranten sei nicht statthaft. Das Befüllen müsse über die Hauswasserinstallation erfolgen, war das Votum des Gemeinderats. Die Trinkwasserschutzverordnung erlaube die Entnahme aus der öffentlichen Wasserversorgung nur unter Verwendung von so genannten Systemtrennern. Dieses Verfahren sei mit großem finanziellem und personellem Aufwand verbunden. Da das Poolwasser in der Regel mit Chemikalien aufbereitet wird, müsse es dem Abwasserkanal zugeführt werden. Durch die Befüllung aus der Hauswasserversorgung erfasse man überdies die Abwassergebühr. Den beiden Bauanträgen zur Errichtung eines Gartenhauses beziehungsweise eines Geräteschuppens wurde die Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans hinsichtlich Grenzbebauung, Höchstmaße für Nebengebäude und Dachgestaltung erteilt. Zustimmung erhielt außerdem das Gesuch zur Überdachung eines Fahrsilos und der damit verbundenen Umnutzung zur Bergehalle. Die vorliegenden Flächenplannutzungsänderungen der Stadt Dinkelsbühl bezüglich der Errichtung eines Solarparks und der Landesfinanzschule Bayern wurden zur Kenntnis genommen. Wobei sich zur Freiflächenphotovoltaik-Anlage zwei Gegenstimmen ergaben.

 


Der Gehsteig wird bis zum Anfang der Wohnbebauung verlängert