WITTELSHOFEN (wo) – In der letzten Sitzung vor der Sommerpause vergab der Gemeinderat die Arbeiten für die Boden- und Baugrunduntersuchung im Rahmen der Dorferneuerung Wittelshofen 2 zum Preis von rund 12600 Euro an ein Unternehmen aus Gunzenhausen. Für die Auswechslung eines irreparablen Türelements zum Pausenhof der Grundschule sollen neben dem vorliegenden Angebot noch zwei weitere eingeholt werden, um einen Kostenvergleich anstellen zu können. In diesem Zusammenhang regte Gemeinderat Armin Hartmann an, die unbrauchbar gewordenen „Sauberläufer“ im Eingangsbereich der Schule während den Ferien auszutauschen. Die Informationen zur Aufrüstung der Grundschule Wittelshofen mit Computern wird vom Ratsgremium über aus positiv aufgenommen. Bürgermeister Werner Leibrich berichtet dazu, dass der Gemeinde zwei Angebote vorliegen. Diese beinhalten zum einen nur die Software beziehungsweise 16 neue Computer einschließlich Software. Nach den umfangreichen Redebeiträgen gelangt man zur Ansicht, dass sowohl Hard- als auch Software der neuesten Technik angeschafft werden sollen. Zur endgültigen Meinungsbildung sind aber noch Informationen notwendig. Eine Entscheidung wurde zurückgestellt. Das Ratsgremium stimmte mit zwei Gegenstimmen dem bereits mehrmals behandelten Kooperationsvertrag zur Errichtung und zum Betrieb einer Ladestation für Elektrofahrzeuge zu. Demnach soll diese Anlage im Bereich des Turnhallen-Parkplatzes erstellt werden. Auf die Gemeinde entfallen Kosten in Höhe von rund 4200 Euro. Der Vertrag hat eine Laufzeit von sechs Jahren mit der Option einer zweimaligen Verlängerung. Mit 10 Ja- und einer Neinstimme erteilte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen für einen Bauantrag. Das Gesuch beinhaltete die Umnutzung eines ehemaligen Stallgebäudes. Der Rathauschef berichtete über die Absicht ein Gewässerentwicklungskonzept zu erstellen. An dieser Planung sollen sich nach Möglichkeit alle Mitgliedsgemeinden der VG Hesselberg beteiligen. Man möchte damit die Fehler der Vergangenheit korrigieren. Auch stünden der Klimawandel und die extremen Wetterereignisse im Fokus. Zunächst muss der Bestand an Wasserläufen vom Graben über Bäche bis zu Flussläufen kartiert werden. Man war sich einig weitere Informationen beim Wasserwirtschaftsamt einzuholen. Eine lebhafte Debatte ergab sich zur Verwendung einer Spende über 6500 Euro vom Veranstalter des „Summer-Breze-Festival“. Das Geld soll nicht in den Gemeindehaushalt aufgenommen werden, sondern für ein Projekt verwendet werden, das der Bürgerschaft dient und somit auch den Sponsor würdigt. Der Bürgermeister informierte, dass Ortsteile Illenschwang und Obermichelbach nunmehr zum Sprengel der Grundschule Hesselberg Süd gehören. Er gab auch bekannt, dass die gewünschte Umgehungsstraße amtlich registriert sei. Es folge die Prüfung zur Durchführungsbewertung und Dringlichkeit. Abschließend gab Leibrich seine Nominierung für den Kreistag bekannt.