Protokoll zur Sitzung „Sanierung der Sulzach-Bogenbrücke“ im Rathaus Wittelshofen,
am Mittwoch, 15.01.14.
Beginn 10 Uhr, Ende ca. 11:30 Uhr

Teilnehmer:
Stefan Faber und Markus Dohrer vom Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken in Ansbach
Michael Schätzl, Manfred Wälzlein und Michael Frank vom Staatlichen Bauamt Ansbach
Gemeinde Wittelshofen: Bürgermeister Hermann Reichert, 2. Bürgermeister Günther Harich, Gemeinderäte: Fritz Belzner, Werner Leibrich, Heinrich Reichert, Dieter Wittemann, Ernst Zimmerer, außerdem Norbert Lenz und Theodor Rußler, insgesamt 14 Personen.

Gesprächsverlauf: Die Gäste von den Behörden waren beeindruckt von den zahlreichen interessierten Gemeindevertretern. BM Reichert begrüßte alle Sitzungsteilnehmer und erläuterte die prekäre Situation der gesamten Ortsdurchfahrt. Die Herren vom Straßenbauamt wollten uns jedoch zunächst ihren Planentwurf zur Sanierung unseres Brückenbauwerks vorstellen.
Unsere Brücke wird von Grund auf von außen und innen saniert. Die links und rechts verlaufenden Brüstungen werden abgetragen und Gehwegkappen angebracht, so dass die Brücke breiter wird. Es ist vorgesehen, dass ein 2,75m breiter Fuß- und Radweg entsteht, der sich mit 15cm Bordsteinhöhe von der 7 m breiten Fahrbahn abgrenzt. Aus technischen Gründen erhält die Gegenseite ebenfalls einen Fußsteig mit 1,20m Breite, der nutzbar ist, aber vorerst nicht gebraucht wird. Die Brücke erhält links und rechts ein durchgehendes Geländer, das farblich zum Bauwerk passend gestaltet wird.
Damit ist die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gewährleistet und unsere ortsprägende Bogenbrücke erstrahlt in neuem Glanz.
Die grundlegenden Sanierungsarbeiten sollen im September dieses Jahres abgeschlossen sein, d. h. planmäßig sollen die Arbeiten schon im Juni 2014 starten. Da die Brücke während der 4-montigen Bauphase komplett gesperrt werden muss, wird eine einspurige Umfahrung im Bereich des Maibaumplatzes eingerichtet. Dazu werden Stahlröhren ins Flussbett gelegt und die Trasse befestigt und geteert. Eine Ampelanlage regelt den Verkehr. Nach Freigabe der Brücke wird die Umfahrung rückgebaut.
Das Amt kalkuliert Kosten von ca. 80.000€ für die Umfahrung und ca. 500.000€ für die Sanierung.
Bei der Ortsbesichtigung wurde dann noch über den von uns gewünschten Kreisverkehr diskutiert. Das Amt hält diese Maßnahme für schwierig in der Umsetzung, schließt sie aber auch nicht aus. Eine Sanierung der Ortsdurchfahrt, so Herr Faber, ist erst sinnvoll, wenn im Zuge der Dorferneuerung die Gestaltung der Randbereiche der Staatsstraße gefördert werden können. Er bekräftigte bei der Gelegenheit, dass mit der Anordnung des Dorferneuerungs- und Flurneuordnungsverfahrens im ersten Halbjahr 2014 weiterhin gerechnet werden kann.
Fazit: Die Gespräche mit allen Beteiligten waren durchweg kooperativ und die erste große Maßnahme wird noch heuer verwirklicht – damit können wir zufrieden sein. Ein gelungener Start, der auch Gutes für die vor uns liegende Arbeit verspricht!

umgehungsstrae-sulzachbruecke
Hier soll die Umgehungsstraße verlaufen


gez. Theodor Rußler.