Tagebuch 2010 Seite 4

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Sonntag 04. Juli 2010

Die Jungestörche üben fleißig!

Die Hitze in den letzten Tagen machte den Jungen sehr zu schaffen. Am heutigen Sonntag ist keine Sonne zu sehen und eine frische und angenehme Brise weht über Wittelshofen. Uns und den Junstörchen tut es ersichtlicht gut. Leider sind die Fotos, die ich endlich mal vom Üben der Jungen machen konnte, nicht ganz so toll geworden.
Paul und Josefinchen füttern fleißig ihre Jungen. Das Kommen und Gehen der beiden wird von den Nimmersatten mit lautem Geklapper begleitet. Eigentlich sollten sie sich so langsam selbst auf den Flug machen und ihr eigenes Futter suchen. Aber so lange die Alten sie noch immer so betütteln, wird es noch eine Weile dauern. Warum soll es bei Familie Storch anderes sein als bei uns Menschen oder? Ich denke, dass in den nächsten Tagen die Alten vom Boden aus die Jungen nach unten locken. Dann wird der Mutigste als erster den Sprung nach unten wagen.
Oft frage ich mich, ob es für Vögel auch ein Glücksgefühl gibt denn ich habe dieses, wenn ich mich in einem Hubschrauber oder Flugzeug befinde. Schade, wir werden es wohl nie erfahren.

 

09. Juli 2010

  1. Jungstorch hat das Nest verlassen!

Heute ist der erste Jungstorch ausgeflogen. Unterhalb vom Nest ist er mit einem Altvogel auf einem Acker (zwischen Pferdekoppel und Bauunternehmen Reichert), der gerade gegrubbert wurde, gelandet. Leider konnte ich es nicht beobachten.

Nach einer Weile flog der Altvogel auf das Nest. Die beiden Jungen und ein weiterer Altvogel begrüßten den angekommenen mit lautem Geklapper. Der dritte Jungvogel beobachtete dies ziemlich gelangweilt und suchte weiter nach Nahrung. Nach einem kurzem Aufenthalt kam der Altvogel wieder zu seinem Jungen zurück . Beide vertrieben sich die Zeit mit Nahrungssuche oder einfach mit Nichtstun. Das war mir wiederum zu langweilig und nach ca. einer Stunde schwitzen machte ich mich auf den Heimweg.