Tagebuch 2010

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27. Februar 2010

Das Wittelshöfer Storchenpaar ist eingetroffen.

Nachdem am Donnerstag der erste Storch auf dem Wittelshöfer Nest gelandet war, ist heute schon der zweite Storch eingetroffen. Beide sind unberingt. Vielleicht sind es wieder unsere Wittelshöfer.
Leider konnte ich die Begrüßung nicht beobachten aber sie ist wohl sehr freudig vonstatten gegangen denn die Kopulation ließ nicht lange auf sich warten. Wenn alles klappt, dann werden evtl. im April die Küken das Licht der Welt und natürlich Wittelshofen erblicken. 

Nachdem 2008 und 2009 jeweils ein Altvogel im Wittelshöfer Einzugsbereich überwinterte, verließen 2010 beide Altvögel ihr Nest und flogen gen Süden. Ob nun nach Spanien oder Afrika bleibt leider ihr Geheimnis. Einige Hartgesottene blieben, trotz der Kälte und vielem Schnee, im Ansbacher Bereich. Ich glaube, sie werden es sich für den kommenden Winter doch noch einmal überlegen 🙂

Nun wollen wir hoffen, dass es wieder so friedlich zugehen wird wie im letzten Jahr.


 

22. März 2010

Storchenpaar hat nun einen Namen

Seit dem 18. März sitzt unsere Storchendame Josefinchen auf ihrem Nest und hat es seitdem auch nicht mehr verlassen. Storchenmännchen Paul  (so habe ich sie mal getauft) versorgt sie mit Nahrung. Oft stehen sie beide auf dem Nest und dösen vor sich hin. Schade, dass man nicht in das Nest sehen kann, denn dann könnten wir sehen, ob sich schon Eier im Nest befinden. Dann könnten wir auch hochrechnen (32 Tage), wann das erste Küken schlüpfen würde. So müssen wir uns auf das aus der Ferne beobachten beschränken.
Was auch schade ist, dass kein einziger Fleck oder sonst irgendein Zeichen – wie Ring – an  ihnen vorhanden ist, damit man sie besser unterscheiden könnte.

Sonst gibt es keine schreibenswerte Informationen rund um das Wittelshöfer Storchennest.
Zum Glück gab und gibt es KEINE Zwischenfälle. Alles ruhig im Hause Storch!

Die nächsten Bilder folgen.

15. April 2010

Bald ist es so weit!

Nach langer Zeit wieder mal ein kleiner Eintrag in unser Tagebuch.

Alles ruhig auf und um das Nest oder sagen wir fast alles ruhig. Ein kleiner Zwischenfall ereignete sich in der letzten Woche. Ein fremder Storch flog ziemlich tief über der Sulzach in Richtung Weiltingen. Storchenmann Paul flog ihm hinterher und zeigte ihm den Weg nach Weiltingen ohne irgendwelche aggressiven Reaktionen beider Störche.
Das war eigentlich alles an Höhepunkten in und über dem Wittelshöfer Storchennest.
Ziemlich langweilig wird der eine oder andere Leser anmerken. Wir hatten auch schon andere Tage und wollen wir froh sein, dass es so ist und auch hoffentlich so bleibt.

Paul geht dem Jagd – und Sammlertrieb nach und versorgt Josefinchen fleißig mit Nahrung denn in den nächsten Tagen wird mit Nachwusch zu rechnen sein.
Seit dem 18. März sitzt sie fest auf dem Nest und brütet. Gehen wir davon aus, dass nach ca. 32 Tagen das erste Küken schlüpfen wird, dann kann es noch bis nächste Woche dauern. Leider kann man nicht sagen, wann das erste Ei gelegt wurde.

Ich bin gespannt wie viele es in diesem Jahr werden und freue mich sehr darauf.

Bis dann und hoffentlich mit schönen Bildern.

20. April 2010

Nur noch wenige Tage oder Stunden?

Bald wird der erste kleine Schnabel zu sehen sein. Wieviel werden es in diesem jahr werden?
Es wird spannend. Ich kann es kaum erwarten! Ihr auch nicht oder?

Paul auch nicht!

Josefinchen hat sich ziemlich platt gemacht.

24. April 2010

Wo sind die Küken?

Eigentlich müsste der Nachwuchs geschlüpft sein. Die Alten putzen oft das Nest und entfernen den Unrat aber von dem oder den Küken ist nichts zu sehen. Kein Kopf schaut über das Nest. Vielleicht wollen sie es noch etwas spannend machen.
Wir werden uns noch etwas gedulden müssen.

Also, dann warten wir eben!

  1. 07. Mai 2010

Mindestens ein Junges wird von den Eltern versorgt.

Das kalte und regnerische Wetter haben die Jungen glücklicherweise gut überstanden und überlebt.
Nach einem Rundgnag konnte ich zum Glück kein totes Küken entdecken. Die Alten haben ihre Jungen gut wärmen und trocken halten können.
Ich gehe davon aus, dass es bei einem Jungen nicht bleiben wird. 
Ein Altvögel kommt von der Nahrungssuche, fliegt auf das Nest und beide versorgen die Kleinen rasch um sie dann so schnell wie möglich wieder zu wärmen. In dieser kurzen Zeit ist es Glücksache, die Jungen auch nur ansatzweise sehen zu können.
Sobald es hoffentlich wieder etwas wärmer wird, werden wir mehr wissen.

Also, weiterhin noch etwas Geduld!